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Selbstverletzung bei Kindern und JugendlichenUnter Selbstverletzung versteht man ein Symptom, das bei Jugendlichen und jungen Menschen immer öfter beobachtet: Tausende von Frauen (und auch einige Männer) verletzen sich mittels Rasierklingen, Messern, Scheren, Nadeln und ähnlichem regelmäßig selbst, indem sie sich vorsätzlich schneiden, ritzen oder andere Wunden zufügen. Die Narben als Wundmale werden meist verdeckt, manchmal auch immer wieder aufgeritzt, bis schwere Entzündungen und Hautkrankheiten entstehen. Selbstverletzendes Verhalten löst bei den Angehörigen, Freunden und Partnern der Betroffenen vielfältige Reaktionen und Gefühle aus – besonders Gefühle von Angst, Schuld, Hilflosigkeit, Wut und manchmal auch Ekel. Wenn du dich in dieser Situation überfordert fühlst, ist es ratsam, sich in einer Erziehungsberatungsstelle Hilfe zu holen.Unter LesensWertes finden Sie »Ratgeber & Fachbücher, die das schwierige Thema SVV aufnehmen und die Warnzeichen und Risikofaktoren selbstverletzenden und selbstzerstörerischen Verhaltens bei Jugendlichen allgemeinverständlich erklären. Jugendbücher & Romane, die in diesen Tagen ein wichtiger Gesprächsanlass sein können und sich als Klassenlektüre eignen, haben wir »hier zusammengestellt. Link zur Information (keine Beratung!): www.rotelinien.de
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*Tipp* Steven Levenkron: Der Schmerz sitzt tiefer. ![]() |
| LesensWertes | |||
| So hin und wieder die eigene Haut ritzen... [ Ratgeber und Fachbücher ] |
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Stefanie Ackermann:
Selbstverletzung als Bewältigungshandeln junger Frauen Kurzbeschreibung: Selbstverletzendes Verhalten ist ein zunehmendes
Phänomen, vor allem bei jungen Frauen. Dieses Buch zeigt Formen der
Selbstschädigung auf und ordnet die Selbstverletzung darin ein. Die
Erklärung des Selbstverletzenden Verhaltens als Bewältigungshandeln
berücksichtigt die persönlichen Hintergründe und Entstehungszusammenhänge
sowie deren Funktion und Dynamik. Der Aspekt der Weiblichkeit wird im
Hinblick auf Sozialisation, gesellschaftliche Prozesse und mit Sicht
auf den weiblichen Körper betrachtet. Auf der Grundlage des Stress-Coping-Modells
und des Lebensbewältigungskonzepts entwickelt die Autorin Modelle zur
Erklärung von Selbstverletzung bei jungen Frauen. Das Selbstverletzende
Verhalten stellt sich so als ein Handlungsfeld der Sozialen Arbeit dar,
in dem Potentiale zur Unterstützung Betroffener liegen. Das Buch gibt
einen Einblick in die Thematik und lässt Experten, Betroffene und Angehörige
zu Wort kommen. |
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Ulrich Elbing, Ulrich Rohmann:
Selbstverletzendes Verhalten - Überlegungen, Fragen, Antworten 2001 | Verlag modernes Leben | Dortmund | Broschiert Kurzbeschreibung: Die Autoren dieses Buches haben ein Arbeitsbuch
verfasst für diejenigen, die bereit sind, das Verhalten des selbstverletzenden
Menschen und das seiner Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartner
m jeweiligen Umfeld zu analysieren und mit dieser Analyse selbst schon
erste Änderungsprozesse bei allen Beteiligten zu initiieren. Das Buch
ist praxisbezogen und realitätsorientiert, dabei umfassend und anspruchsvoll.
das Ziel der Arbeit mit Menschen, die sich selbst verletzen sollte realistischerweise
nicht das völlige Verschwinden des selbstverletzendes Verhalten sein.
Es ist bereits eine große Aufgabe, die Häufigkeit dieses Verhaltens
soweit zu reduzieren, dass Weiterentwicklung und größere Lebenszufriedenheit
aller betroffenen Menschen wieder möglich werden. Gleichzeitig aber
wird der Anspruch erhoben, das Symptom als Impuls zu wichtigen Änderungsprozessen
auf anderen Ebenen zu nutzen und damit neue Lebenschancen zu eröffnen. |
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Ullrich Sachsse:
Selbstverletzendes Verhalten 2001 | Vandenhoeck und Ruprecht Verlag | Würzburg | Broschiert Kurzbeschreibung: Meist sind es junge Mädchen und Frauen,
die sich offensichtlich selbst verletzen. Ihre Zahl steigt. Der Autor
hat das Phänomen in 15jähriger psychiatrischer und psychotherapeutischer
Arbeit erforscht. In diesem Buch entwickelt er an einer Vielzahl klinischer
Beispiele eine psychoanalytische Therapiestrategie zu Anamnese, Psychodynamik,
Struktur und Diagnose und zu spezifischen Problemen in der stationären
psychiatrischen und psychotherapeutischen und in der ambulanten Langzeit-Psychotherapie. |
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Kristin Teuber:
Ich blute, also bin ich - Selbstverletzung der Haut von Mädchen
und jungen Frauen. 2001 | Centaurus Verlag | Wien | Broschiert Kurzbeschreibung: Es ist erschreckend, wie viele Mädchen sich
ritzen, sich Verbrennungen zufügen, sich selbst verletzen. In den letzten
Jahren nahm die Zahl derer, die ihre Aggression gegen sich selbst wenden
in erschreckendem Maße zu. Kristin Teuber studierte Psychologie an der
Universität München mit Schwerpunkt Sozialpsychologie. Das Buch ist
eine geringfügig geänderte Version der Diplomarbeit Teubers. Die Autorin
stellt Mädchen und Frauen ins Zentrum der Auseinandersetzung. Dadurch
eröffnet das Buch einen Zugang zur psychischen Not, in der sich ritzende
Mädchen befinden und vermittelt Verständnis für deren Verhalten. |
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Günther Klosinski:
Wenn Kinder Hand an sich legen. - Selbstzerstörerisches Verhalten
bei Kindern und Jugendlichen Kurzbeschreibung: Erleben und begreifen müssen, dass sich
ein Kind absichtlich und dauerhaft leichte oder schwere Verletzungen
zufügt oder gar versucht, sich selbst zu töten, schockiert Eltern, Freunde
und Pädagogen zutiefst. Dies um so mehr, als sie sehr schnell erkennen
müssen, dass ohne äußere Hilfe dieses zunächst so unverständliche wie
emotional äußerst belastende Verhalten kaum dauerhaft zu beenden ist.
Gunther Klosinski gibt einem differenzierten Überblick über die Ursachen,
Motive und Erscheinungsformen selbst verletzenden und selbst zerstörerischen
Verhaltens und erläutert die wichtigsten Therapieschritte. Er bietet
eine erste Hilfestellung, selbst zerstörerisches Verhalten von Kindern
und Jugendlichen zu verstehen und sich ihm nicht mehr hilflos ausgesetzt
zu fühlen. |
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| Rote Linien [ Jugendbücher und Romane ] |
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Brigitte Blobel:
Rote Linien (ab 12 J.) 2007 | Arena Verlag | Weinheim | Broschiert Kurzbeschreibung: Kitty hat vor allem Angst - vor der Schule,
vor den Lehrern ... Sven ist der Einzige, der merkt, dass Kitty wirklich
Hilfe braucht. Aber da ist es schon fast zu spät. Brigitte Blobel erzählt
in ihrem packenden Roman die Geschichte eines Mädchens, das sich "ritzt".
Was harmlos anfängt, nimmt schließlich fast ein tödliches Ende. Ein
packender Roman zum einen sehr wichtigen Thema - ca. 800.000 Jugendliche
in Deutschland - meistens Mädchen - reagieren auf Probleme, indem sie
sich selbst verletzen. |
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Kristina Dunker:
Schmerzverliebt (ab 12 J.) 2005 | Beltz Verlag | Weinheim | Broschiert Kurzbeschreibung: Erste große Liebe, ein glückliches Zuhause
- Pias Leben scheint in Ordnung zu sein. Doch sie hat ein Geheimnis:
Wenn sie unglücklich ist, verletzt sie sich, nach dem Motto "Schmerz
lass nach". Wie seltsam das ist, weiß Pia genau. Bei Sebastian aber
findet sie endlich die Geborgenheit, nach der sie sich so gesehnt hat.
Und zum ersten Mal merkt sie, dass sie dem Zwang zum "süßen Schmerz"
widerstehen kann. Ihre Befreiung beginnt, als sie sich outet und Sebastian
ihr beweist, dass er zu ihr hält. |
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Patricia McCormick:
Cut (ab 14 J.) - Bericht einer Selbstverletzung Kurzbeschreibung: Bergidylle - dieser Name klingt falsch in
Callies Ohren. Falsch für eine psychiatrische Klinik, in die Callie
als so genannter »Gast« wegen selbstverletzendem Verhalten eingewiesen
wurde. Sie spricht mit niemandem, auch nicht ihrer Therapeutin. Doch
dann kommt Amanda in die Gruppe. Angewidert, weil ein übereifriger Lehrer
meinte, eingreifen zu müssen und unglaublich verletzlich - auch wenn
sie gleich in der ersten Vorstellungsrunde trotzig ihre vernarbten Arme
den anderen unter die Augen hält. Außergewöhnliches Buch für Jugendliche,
das genau ihre Sprache spricht! |
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