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Magersucht, Bulimie, Fettsucht, Übergewicht

Immer mehr junge Menschen leiden unter Ess-Störungen. Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht sind ernste Krankheiten. Sie vergehen nicht von selbst und lassen sich auch nicht durch noch so gut gemeinte pädagogische Maßnahmen aus der Welt schaffen. In Wahrheit rutschen gerade junge Mädchen immer häufiger in den Teufelskreis der Essstörungen hinein. Zwanghaftes Verhalten ist ein Kennzeichen von Sucht. Im Alltag der essgestörten Frauen dreht sich alles um das Essen bzw. um das Nichtessen. Häufig sind Essstörungen Ausdruck von familiären, beruflichen oder schulischen Problemen. Wer wissen will, wie man erste Warnzeichen erkennen kann. Wer testen will, ob sie selbst gefährdet ist. Oder wer sich über Hilfsangebote informieren möchte, findet in unseren Buchempfehlungen eine Vielzahl konkreter Infos, Fallbeispiele und Statements von Experten.
Unter LesensWertes finden Sie »Ratgeber & Fachbücher, die die unterschiedlichen Formen und Ausprägungen diverser Essstörungen beschreiben und Wege aus der Krise aufzeigen. Jugendbücher & Romane, die in diesen Tagen ein wichtiger Gesprächsanlass sein können gibt es »hier.

  •  TIPP
    • Diskussionsgrundlagen in Jugendeinrichtungen und Therapiezentren kann die Literatur Kartei  Ich habe echt keinen Hunger zum Thema Essstörungen sein. Die Lektüre ist für Jugendliche geeignet, die nicht so gerne lesen. Sie ist lesetechnisch einfach gestaltet, die packende Thematik aber spricht die Jugendlichen sehr an. Die Karteien für die Hand des Lehrers sind praktische Begleiter für den offenen Literaturunterricht. Neben Hintergrundinformationen, Lesehilfen, Schreib- und Gesprächsanlässen sorgen Spiele, fächerübergreifende Projekte und Rollenspiele für ein vielschichtiges Büchererlebnis.
  • Ein Ratgeber für Angehörige
    • Ich hab’s satt! - Für Essgestörte erfüllt das Essen eine Ersatzfunktion. Ihre Gedanken kreisen ständig um die Figur, um richtiges oder falsches Essen. Dieses Buch zeigt Wege, um mit dem Essen entspannter umzugehen. Professionell, aber in leicht verständlicher Sprache beschreiben die Autorinnen, wie man eingespielte Verhaltensweisen positiv verändern kann. Dazu erläutern sie die Möglichkeiten von Ernährungsberatung und psychologischer Beratung.
    • Ess-Störungen - Die Fachleute Monika Gerlinghoff und Herbert Backmund geben zusammen mit Patientinnen des Therapie-Centrums für Ess-Störungen (TCE) Antworten auf die häufigsten Fragen, die Betroffene und Angehörige bewegen: Was ist normales, was ist gestörtes Essverhalten? Was sind die Ursachen der Ess-Störungen? Welche Therapieform ist die beste? Wie sieht das Therapiemodell am TCE aus?
*Tipp*

  LesensWertes  
  Essstörungen  [ Ratgeber und Fachbücher ]

Rachel Bryant-Waugh, Lask Bryan: Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen - Rat und Hilfe für Eltern
2008 | Huber Verlag | Göttingen | Broschiert

Kurzbeschreibung: Die Probleme, die Ihr Kind mit dem Essen hat, können sehr unterschiedlich sein: Vielleicht ist es bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten auffallend wählerisch, oder es scheut davor zurück, bisher unbekannte Lebensmittel auszuprobieren. Vielleicht schränkt es aber auch die Nahrungsaufnahme insgesamt sehr stark ein, hat bereits einen ernsthaften Gewichtsverlust erlitten oder seltsame Essgewohnheiten und andere besorgniserregende Verhaltensweisen entwickelt, die Sie nicht verstehen. Möglicherweise befürchten Sie, dass Ihr Kind eine regelrechte Essstörung hat. Oder Sie fragen sich, ob das Essverhalten Ihres Kindes vielleicht doch noch als normal anzusehen ist und Sie sich grundlos Sorgen machen. Welcher Aspekt Ihnen auch immer Grund zur Besorgnis gibt: Dieser praxisnahe und gut verständliche Ratgeber möchte Ihnen helfen, die Gründe für ein problematisches Essverhalten zu verstehen – und er möchte zeigen, was Sie und andere tun können, um die Situation positiv zu beeinflussen.
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Wege aus der Essstörung  - 56 Frauen berichten

Beate Guldenschuh: Wege aus der Essstörung  - 56 Frauen berichten
2001 | Studien Verlag | Innsbruck | Broschiert

Kurzbeschreibung: Beate Guldenschuh stellt den Weg von 56 Frauen aus der Essstörung dar. Die Frauen berichten als „Expertinnen“ über ihren Kampf gegen Magersucht und/oder Bulimie und zeigen somit, dass es sehr viele Wege aus der Essstörung gibt. Jeder Weg ist durch die persönliche Lebensgeschichte geprägt und somit einzigartig. Das Buch ermutigt, aktiv nach Möglichkeiten zur Bekämpfung der Krankheit zu suchen, und hilft Betroffenen, Angehörigen und Therapeutinnen im Genesungsprozess.
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Esther Biedert: Essstörungen - Das Rätsel der Magersucht.
2008 | UTB.-Verlag | Stuttgart | Broschiert

Kurzbeschreibung: Anorexia und Bulimie sind die häufigsten Formen von Essstörungen. Esther Biedert beschreibt die jeweiligen Erscheinungsbilder dieser Störungen sowie deren Verlauf, veranschaulicht durch kurze Fallbeispiele. Alle Kriterien und Instrumente, die für eine verlässliche Diagnose zentral sind, werden ebenso vorgestellt wie die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten – von kognitiver Verhaltenstherapie bis hin zur pharmakologischen Behandlung.
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Cover - Der Weg zurück ins Leben. Peggy Claude-Pierre: Der Weg zurück ins Leben - Magersucht und Bulimie verstehen und heilen.
2001 | Fischer TB.-Verlag | Ffm. | Broschiert

Kurzbeschreibung: Die Autorin, eine in Kanada praktizierende Psychologin, ist eine indirekt Betroffene. Ihre beiden Töchter erkrankten in der Pubertät an Anorexie (Magersucht). Daraufhin beginnt sie sich mit dem Thema Essstörungen zu beschäftigen und entwickelt ein Programm, mit dem sie neue Wege in der Behandlung von Magersucht und Bulimie beschritt. Es basiert auf Liebe und Verständnis und nimmt den Kranken die quälenden Gefühle von Versagen und stärkt ihr Selbstwertgefühl.
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Cover - Iß doch endlich mal normal! Bärbel Wardetzki: Iss doch endlich mal normal! - Hilfen für Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen.
2002 | Kösel Verlag | Müchen | Broschiert

Kurzbeschreibung: Eltern und Partner von magersüchtigen und bulimischen Mädchen und Frauen leiden meist stark unter den Folgen der Essstörung und wissen oft keinen Rat mehr. Mit der Zeit rückt die Essstörung so stark in den Vordergrund, dass sich alles nur noch um sie dreht, und die Wünsche und  Bedürfnisse und Gefühle aller Beteiligten zu kurz kommen. Bärbel Wardetzki zeigt an Hand zahlreicher Fallbeispiele, wie Eltern und Partner zur Überwindung der Essstörung beitragen und für eine Verbesserung der Beziehung untereinander sorgen können.
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  Essstörungen  [ Jugendbücher und Romane ]
Christine Fehér: Dann bin ich eben weg (Ab 12 J.) - Geschichte einer Magersucht
13. Auflage 2007 | Arena Verlag | Würzburg | Broschiert

Kurzbeschreibung: Sina ist fünfzehn und hält sich für zu dick. Sie hat Angst, so zu werden wie ihre Mutter: übergewichtig und frustriert. Als Sina dann von ihrer besten Freundin Melli eine knallenge Jeans geschenkt bekommt, wird ihr Ehrgeiz geweckt: Wenn ich da reinpasse, denkt sie, bin ich schlank und attraktiv. So beginnt Sina mit einer Diät. Jetzt wird auch Fabio, ihr heimlicher Schwarm, auf sie aufmerksam. Aber sie kann nicht mehr aufhören mit dem Kalorienzählen, von Tag zu Tag isst sie weniger. Schließlich landet sie in einer Klinik. Hier lernt sie zum ersten Mal, Nein zu sagen, statt im Hungerstreik gegen die Übergriffe der Erwachsenen zu rebellieren. Dabei findet sie das Kostbarste: sich selbst und eine ganz besondere Freundschaft.
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Meine schöne Schwester

Brigitte Blobel: Meine schöne Schwester (Ab 12 J.)
13. Auflage 2007 | Arena Verlag | Würzburg | Broschiert

Kurzbeschreibung: Die Story dieses Jugendromans dreht sich um zwei Schwestern und ihre Stellung innerhalb der Familie: Beate ist schlank, schön und selbstbewusst. Daniela ist unsicher, fühlt sich unakzeptiert und hat Gewichtsprobleme. Die kommen nicht von ungefähr, denn sie stopft sich ständig etwas in den Mund, um sich zu trösten. Eines Tages beschließt sie abzunehmen. Doch die Abmagerungskur wird für Daniela zum Zwang. Sie wird magersüchtig.
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Maureen Stewart: Essen? Nein, danke! (Junge Erwachsene)
10. Auflage 2007 | Ravensburger Verlag | Ravensburg | Broschiert

Kurzbeschreibung: Rebecca ist krank. Ihr Leben wird bestimmt durch zwanghafte Rituale. Sie ist magersüchtig und kennt nur ein Ziel: Abnehmen. Wohlfühlen kann sie sich nur, wenn sie wieder ein Pfund abgenommen hat. Sie verweigert schließlich jegliches Essen und wird völlig entkräftet mit 35 Kilo ins Krankenhaus eingeliefert. Doch bis sie ihre Krankheit akzeptiert, geschieht noch einiges Dramatische.
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Hunger nach weniger Jessica Antonis: Hunger nach weniger - Geschichte einer Magersucht. (Ab 14 J.)
2001 | Ueberreiter Verlag | Wien | Broschiert

Kurzbeschreibung: Dieser Roman schildert den aussichtslosen Kampf eines Mädchens gegen das Essen und damit gegen jeden Lebensgenuß schlechthin. Es ist eine Muß-Lektüre für alle, die das Barbie-Bild nicht aus ihrem Kopf bekommen. Die Geschichte beginnt ganz harmlos. Anne findet sich zu dick und beginnt mit einer Diät. 53 Kilo sind ihr Wunschgewicht, dann wird sie endlich schön und beliebt sein. Doch kaum hat sie ihr Traumgewicht erreicht, peilt sie ein neues Idealgewicht an. Tag und Nacht kreisen ihre Gedanken nur um Essen und die grausamen Zahlen auf der Waage. Essen ist ihr Feind geworden, und der Hunger nach weniger wird mit jedem Tag größer.
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Alice im Hungerland Marya Hornbacher: Alice im Hungerland - Leben mit Bulimie und Magersucht. (Junge Erwachsene)
2001 | Ullstein Verlag | Berlin | Broschiert

Kurzbeschreibung: Die Autobiographie von Marya Hornbacher liefert den erschütternden und ehrlichen Lebensbericht einer Frau, die ihre Krankheit erfolgreich überwunden hat. Im Alter von 9 Jahren erkrankt sie an Ess- Brechsucht, mit 15 Jahren wird sie magersüchtig. Nach Aufenthalten in Kliniken und psychiatrischen Einrichtungen kann ihre Krankheit im Alter von 23 Jahren gestoppt werden. Als sie mit 26 Kilo Körpergewicht an der Schwelle zum Tod steht, kann sie noch einmal zurück ins Leben geholt werden. Doch die Krankheit hat ihren Tribut gefordert. Marya trägt bleibende Gesundheitsschäden davon, die sie für den Rest ihres Lebens an diese furchtbare Krankheit erinnern werden.
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  K.L.A.R. - Kurz - Leicht - Aktuell - Real
Jugendbuch von Monika Plöckinger: Ich habe echt keinen Hunger
Literatur Kartei  Ich habe echt keinen Hunger - Altersstufe 12 bis 16 Jahre

Jugendbuch: Silke ist 14 und unglücklich verliebt. Damit ihr Traummann Henning sich endlich für sie interessiert, beschließt sie: Der Babyspeck muss weg! Aber ein paar Kilos reichen nicht. Aus einer Diät wird der Wahn, gar nicht mehr zu essen. Erst nach einem Unfall erkennt Silke ihre Essstörung. Schafft sie mit Florian, den sie im Krankenhaus kennen lernt, gemeinsam einen Neuanfang?
Literatur Kartei:
mmer mehr Kinder und Jugendliche fallen durch eine frühe Essstörung auf. Was mit einer scheinbar harmlosen Diät begann, endet dann mit einem ausgemergelten Körper, der im schlimmsten Fall künstlich ernährt werden muss. Die Arbeitsblätter informieren über die ersten Schritte in eine Sucht, die oft zunächst nicht ernst genug genommen wird. Warum sind so viele Jugendliche von der Krankheit betroffen, wie macht sich eine Magersucht bemerkbar, wie sehen typische Symptome aus, welche Hilfen und Therapiemöglichkeiten bestehen? Aufgaben und Fragen zum Roman fördern das Textverständnis und informieren gleichzeitig über die lebensbedrohlichen Gefahren und langfristigen Folgen der Krankheit.
Jetzt Literatur Kartei »Ich habe echt keinen Hunger und das Taschenbuch von Monika Plöckinger Ich habe echt keinen Hunger bei amazon.de bestellen.

 
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